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«Zukunft für verfolgte Christen in Berg-Karabach!»

Medienmitteilung UND AUFRUF -

EDU lanciert Online-Petition

 

Berg-Karabach brennt – jetzt ist unsere Solidarität gefragt! Die EDU ist bestürzt über das Ausmass der gezielten ethnischen Säuberung gegenüber Christen, die sich in diesen Tagen nur wenige Flugstunden von der Schweiz entfernt abspielt. Wir leiden mit unseren Glaubensbrüdern und -schwestern und können nicht tatenlos hinnehmen, dass Zivilisten vertrieben und getötet und jahrhundertealte Kulturstätten zerstört werden. Die EDU-Petition «Zukunft für verfolgte Christen in Berg-Karabach!» fordert den Bundesrat deshalb zu dringlichem Handeln auf.

Region Berg-Karabach zwischen Armenien und Aserbaidschan

Allen Appellen für eine Waffenruhe zum Trotz, spitzt sich die Lage in Berg-Karabach zu. Die Leidtragenden in der umkämpften kaukasischen Provinz sind die Angehörigen der überwiegend christlichen Zivilbevölkerung. Zerstörte Kirchen, flächendeckende Bombardierung von zivilen Einrichtungen und der Einsatz verbotener Clusterbomben: Berg-Karabach sieht sich einer militärischen Aggression ausgesetzt, die wirtschaftliche und machtpolitische Interessen mit muslimischen Expansionsgelüsten vereint. Ein toxisches Gemisch, das an die Vorboten des Genozids an armenischen Christen im frühen 20. Jahrhundert erinnert!

Es ist Zeit, aufzustehen! Bitte unterzeichnen Sie unsere an den Bundesrat der Schweizerischen Eidgenossenschaft gerichtete Petition:

In ernsthafter Sorge um das Wohlergehen und den Fortbestand der christlichen Bevölkerung und Kultur in der Region Berg-Karabach, fordern wir den Bundesrat und das Eidgenössische Departement des Äussern (EDA) dringlich auf,

… sich in Ausübung der bewährten humanitären Vermittler-Rolle der neutralen Schweiz für ein sofortiges Ende des bewaffneten Konflikts zwischen Armenien und Aserbaidschan einzusetzen.

… die sofortige humanitäre, leidmildernde Unterstützung der Zivilbevölkerung von Berg-Karabach sicherzustellen (medizinisch und materiell).

… sicherzustellen, dass in der Schweiz tätige Unternehmen unter aserbaidschanischer Kontrolle (z.B. SOCAR) keine hierzulande erwirtschafteten Gewinne für den Krieg gegen die Zivilbevölkerung von Berg-Karabach verwenden können.


Die Petition kann online unterschrieben werden unter www.fuer-gerechtigkeit.ch

Die Zeit drängt: Ablauf der Sammelfrist ist der Freitag, 30. Oktober 2020. Alle in der Schweiz wohnhaften Personen, unabhängig von Alter und Nationalität, sind unterschriftsberechtigt.

Solidarität mit allen verfolgten Christen
Auf der ganzen Welt werden Christen wegen ihres Glaubens diskriminiert, verfolgt oder gar ermordet. Ob in China, dem Nahen und Mittleren Osten oder in Afrika: All diese Menschen haben unsere Solidarität verdient. Was jeder und jede tun kann, um verfolgte Christen – in Berg-Karabach und vielen anderen Gebieten – zu unterstützen:

  1. Unterstützen Sie vor Ort tätige Hilfsorganisationen: Finanziell, ideell und mit Naturalien (Hilfspakete, Kleidung, Schul- und Medizinaltechnik etc.)
  2. Wir wissen, dass Firmen Gewinne generieren, mit denen kriegerische Tätigkeiten rund um Berg-Karabach finanziell unterstützt werden. Deshalb sollte jeder Kunde für sich selber prüfen, ob er diese Machenschaften mit dem Kauf indirekt unterstützen will.
  3. Schliessen Sie verfolgte Christinnen und Christen in Ihre Gebete ein.
  4. Machen Sie sich politisch bemerkbar: Unterzeichnen Sie die EDU-Petition «Zukunft für verfolgte Christen in Berg-Karabach!» und verbreiten Sie die Petition in Ihrem Umfeld.

 
Berichte zur Lage in Berg-Karabach:

 
Für weitere Auskünfte:
Daniel Frischknecht, Präsident EDU Schweiz, 078 839 25 83
Thomas Lamprecht, Vizepräsident EDU Schweiz, 079 286 85 45

 

 

Nachtrag:
Die Sammelfrist wurde bis 13. November verlängert.